Was ist DRM und warum wird es verwendet?
DRM steht für "Digital Rights Management" und bezeichnet allgemein elektronische Verfahren, mit denen die Nutzung (und Verbreitung) digitaler Medien kontrolliert werden soll, um die intellektuellen Rechte des Anbieters bzw. Autors zu wahren. Insbesondere verhindert DRM die ungehemmte Vervielfältigung und Verbreitung digitaler Medien beispielweise durch sog. Filesharing-Netzwerke oder Offline-Datenträgern. Gleichzeitig wird einem Benutzer der Gebrauch der Medien nur dann gestattet, wenn er die Medien ordentlich erworben hat.
Wie schränkt DDP mich ein?
DDP ist eine DRM-Lösung, die dem Benutzer maximalen Freiheitsgrad bei möglichst einfacher Bedienung gewährleistet. Mit dem Download geschützter Dokumente werden diese an den Zielrechner gebunden und können nicht auf anderen Rechnern geöffnet und konsumiert werden. Auch der Druck eines geschützten PDFs ist nur mit Einschränkungen möglich (siehe "Kann ich ein mit DDP geschütztes PDF aus dem Acrobat Reader heraus drucken?").
Für welche Betriebssysteme gibt es den Client?
Derzeit ist der Client ausschließlich für Windows 2000, Windows XP und Windows Vista erhältlich. Die Unterstützung für weitere Betriebssysteme ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.
Kann ich ein mit DDP geschütztes PDF aus dem Acrobat Reader heraus drucken?
Selbstverständlich gestattet DDP den Ausdruck eines geschützten PDFs aus dem Acrobat Reader heraus, sofern zwei Bedingungen erfüllt sind: zum einen muss das PDF an sich den Druck gestatten, und zum anderen kann der Ausdruck ausschließlich auf physische Drucker erfolgen, die direkt per paralleler oder USB-Schnittstelle mit dem Rechner sind. Insbesondere der Druck auf virtuelle Drucker (wie Adobe Distiller) ist nicht möglich.
Kann ich geschützte PDFs auch mit anderen Anzeigeprogrammen öffnen und lesen?
DDP setzt für das Öffnen geschützter Dateien nicht zwingend die Verwendung eines bestimmten Anzeigeprogramms (wie beispielsweise den Acrobat Reader) voraus. Prinzipiell sollte es möglich sein, die geschützten Dateien mit nahezu jedem Anzeigeprogramm zu konsumieren, welches für einen gegebenen Dateityp geeignet ist. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass die Funktionsfähigkeit von DDP nur für bestimmte Anzeigeprogramme garantiert wird.
Wie oft kann ich ein geschütztes Dokument herunterladen bzw. auf andere Rechner transferieren?
Wie oft ein geschütztes Dokument auf Rechner heruntergeladen werden kann, hängt ausschließlich von der Entscheidung des Dokumentanbieters ab. Von einem einzelnen Download bis hin zu nahezu beliebig vielen Downloads ist alles denkbar.
Wie kann ich geschützte PDFs mit DDP verwenden?
DDP intgeriert sich nahezu nahtlos in das Betriebssystem und gestattet somit einfachsten Zugriff auf Ihre heruntergeladenen Dateien. Tatsächlich können Sie mit den Dateien so arbeiten, wie sie es von herkömmlichen Dateien gewohnt sind, z.B. in andere Verzeichnisse kopieren und im Windows Explorer per Doppelklick öffnen. Beachten Sie allerdings, dass eine geschützte Datei nur auf dem Computer verwendet werden kann, auf den selbige ursprünglich heruntergeladen wurde.
Kann ich meine heruntergeladenen geschützten PDFs dauerhaft archivieren und später wieder einspielen?
Sie können heruntergeladene geschützte Dateien auf anderen Datenträgern (z.B. CD-ROMs und DVDs) archivieren. Allerdings können derart archivierte Dateien ausschließlich auf dem Rechner konsumiert werden, auf den die betreffenden Dateien ursprünglich heruntergeladen wurden.
Ich habe meine Festplatte formatiert / mein Motherboard ausgetauscht / etc., und nun kann ich meine archivierten Dateien nicht mehr öffnen. Was ist passiert?
DDP bindet geschützte Dateien an den Rechner, auf den selbige ursprünglich heruntergeladen wurden. DDP verwendet verschiedene Merkmale des Computers, um das Dokument an selbigen zu binden. Wird eine wesentliche Komponente des Computers ausgetauscht (z.B. Motherboard oder Festplatte), so kann eine bereits gebundene Datei nicht mehr geöffnet werden. In diesem Fall müssen die betreffenden Dateien neu heruntergeladen werden.
Warum muss der WMI-Dienst auf meinem Rechner gestartet sein, damit ich die geschützten PDFs lesen kann?
DDP verwendet unter anderem den WMI-Dienst in Windows, um auf Hardwaredaten zuzugreifen, welche zur Bindung des Dokuments an den Computer benötigt werden. Normalerweise läuft dieser Dienst immer. Aber wenn dieser Dienst nicht läuft, so kann DDP die Gültigkeit der Lizenzen nicht verifizieren, und verweigert das Öffnen der geschützten Dateien.
Beim Download oder Öffnen einer geschützten Datei wird der Fehler "Konnte keine Verbindung zum DRM Service herstellen" angezeigt. Was kann ich tun?
Um geschützte Dateien herunterladen oder öffnen zu können, müssen Sie sicherstellen, dass der "DDP-DRM Service" auf dem betreffenden Rechner läuft. Normalerweise wird dieser Dienst austomatisch nach der Installation der DDP Software bzw. beim Start Ihres Rechners gestartet und sollte damit stets zur Verfügung stehen. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, so klicken Sie auf "Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste", um die Servicekonsole zu starten. Suchen Sie dort nach o.g. Service, rechtsklicken Sie auf den entsprechenden Eintrag und im Kontextmenü auf "Starten". Sollte der Dienst noch laufen, dann wählen Sie stattdessen den Eintrag "Neu starten" im Kontextmenü. Letztes Mittel der Wahl sollte ein Neustart des Rechners sein.
Kaspersky AntiVirus 7.0 zeigt mir beim Öffnen eines geschützten PDFs eine Warnmeldung an, die auf einen "Invader"-Virus hinweist. Was ist da los?
Kaspersky prüft normalerweise fortlaufend die Aktivitäten aller Anwendungen auf dem Rechner. Dazu gehört auch das bestimmte "verdächtige" Verhalten von Applikationen. Wenn Sie ein geschütztes PDF öffnen so startet DDP einen Adobe Reader und versucht dann eine Laufzeitbibliothek (odrm10.dll) in diesen Prozess einzubetten. Das Verfahren hierfür ist ein allgemein übliches Verfahren, welches allerdings auch von einigen Viren benutzt wird, um Kontrolle über eine Applikation zu erhalten oder sich hinter dieser zu tarnen. Daher zeigt Kasperksy die Datei "drmlauncher.exe" als potenziellen Eindringling an. Sie können die Warnung ignorieren, da es sich in diesem speziellen Fall nicht um einen Virus handelt. Wir empfehlen Ihnen, Kaspersky bei der Anzeige einer solcher "Invader" Warnung eine entsprechende Regel anlegen zu lassen, die es der "drmlauncher.exe"-Anwendung erlaubt, ihre Arbeit zu erledigen. Damit ersparen Sie sich die ständige Bestätigung der Warnmeldung beim Öffnen eines geschützten Dokuments.